SV Bochum-Steinkuhl 1927

Satzung des SV Bochum-Steinkuhl 1927 e.V.

Die Vereinssatzung finden Sie im PDF-Format unter nachfolgendem Link:

Vereinssatzung des SV Bochum-Steinkuhl 1927 e.V.

Allgemeine Bestimmungen

§1 - Name, Sitz, Farben
  1. Der Verein führt den Namen "SV Bochum-Steinkuhl 1927 e.V.".
    Der SV Bochum-Steinkuhl 1927 e.V. wurde am 28.10.1977 beim Amtsgericht Bochum unter der Nummer 1550 in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Bochum.
  3. Seine Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß.
§2 - Gemeinnutzigkeit, Zweck, Aufgaben
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die planmäßige Pflege und Förderung der Leibesübungen seiner Mitglieder unter zeitgerechten Bedingungen.
    Die Förderung der Jugend und die Pflege des Breitensportes ist eine besondere Aufgabe des Vereins.
    Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie die Förderung von sportlichen Wettkämpfen.
    Der Verein ist mit seiner Arbeit, von den Gegebenheiten des Lebens ausgehend, auf die Zukunft auszurichten.
    Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.
    Der Verein vertritt den Amateurgedanken.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
  5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des Vereins an einen eingetragenen, steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke und zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
  6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 2 Abs. 1.) genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
§3 - Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem/den gesetzlichen Vertreter/n zu unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit gleichzeitig gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge, des Aufnahmebeitrages und sonstiger Geldforderungen des Vereins.
  3. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Er teilt dem Antragsteller die Aufnahme mündlich oder die Ablehnung seines Antrages schriftlich mit.
§4 - Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein.

  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung per Übergabe-Einschreiben gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Austrittserklärung auch von dem/den gesetzlichen Vertreter/n zu unterzeichnen. Die schriftliche Abmeldung (Kündigung) per Übergabe-Einschreiben muss mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Halbjahres, also zum 30.06. oder 31.12. eines Jahres, erfolgen, soweit es die verbandsrechtlichen Bestimmungen erlauben. Strafgelder oder sonstige Verpflichtungen sind dem Verein gegenüber zu erfüllen.

  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden,
    - wenn es mit den Mitgliedsbeiträgen länger als drei Monate
    - bzw. mit Umlagen
    länger als vier Wochen trotz schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.

  4. Wenn ein Mitglied

    1. schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt,
    2. sich wiederholt grober Verstöße gegen die Satzung oder Versammlungsbeschlüsse schuldhaft macht,
    3. das Ansehen des Vereins schädigt oder sich unkameradschaftlich verhält

    kann es durch Beschluss des Vorstandes unter gleichzeitiger Zustimmung des Ältestenrates mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

    Vor Beschlussfassung des Vorstandes und des Ältestenrates muss dem Mitglied rechtliches Gehör gewährt werden.

     
§5 - Aufnahmebeitrag, Mitgliedsbeitrag, Umlagen
  1. Bei der Aufnahme in den Verein kann eine Aufnahmegebühr (in Euro) erhoben werden.
    Des Weiteren werden von den Mitgliedern Beiträge (in Euro) erhoben.
    Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen (in Euro) erhoben werden. Diese Umlage darf maximal dem 2-fachen-Satz eines Jahresbeitrages (in Euro) entsprechen.
    Analog zu dieser Regelung können Umlagen auch in Form von Arbeitsstunden erhoben werden.
  2. Über die Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge und Gebühren, die in einer Beitragsordnung festgelegt werden, sowie Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Die Höhe und die Staffelung von Aufnahmegebühr, Beitragshöhe und Umlagen werden den Mitgliedern durch Aushang bekanntgegeben. Die Dauer des Aushanges muß einen Monat betragen.
  4. Der Vorstand kann in Einzelfällen Beiträge, Umlagen, Gebühren und Strafgelder ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
  5. Ehrenmitglieder haben alle Mitgliedschaftsrechte; sie sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
§6 - Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Bei Nutzung der Einrichtungen Anlagen sowie bei Nutzung der vom Verein zur Verfügung gestellten Sportgeräte haben die Mitglieder die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen und eine pflegliche Behandlung zu gewährleisten.
  2. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten sowie die Förderungspflicht, sich für das gemeinsame Ziel und den Zweck des Vereins einzusetzen.
§7 - Mitgliederrechte minderjähriger Mitglieder
  1. Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Antrags- und Rederechte in der Mitgliederversammlung nicht persönlich, sondern nur durch die gesetzlichen Vertreter ausüben.
  2. Minderjährige Mitglieder zwischen dem 7. und dem vollendeten 17. Lebensjahr üben ihre Mitgliederschaftsrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind von der Wahrnehmung ausgeschlossen.
  3. Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der Jugendversammlung im vollen Umfang ausgeübt werden.

Organe und ihre Funktion

§8 - Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der erweiterte Vorstand
  • die Jugendversammlung und
  • der Ältestenrat
§9 - Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den eingeschriebenen Mitgliedern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme und ist antrags- und abstimmungsberechtigt. Die Ausübung des Stimmrechtes durch einen Dritten ist ausgeschlossen.
  2. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verein betrifft.
  3. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    a) Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes, der Abteilungsleiter und der Kassenprüfer
    b) Entlastung des Vorstandes
    c) Festsetzung der Staffelung und Höhe von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen und Umlagen
    d) Wahl und Abwahl des Vorstandes
    e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, über die Auflösung und die Fusion des Vereins
    f) Wahl der Kassenprüfer
    g) Wahl des Ältestenrates
    h) Wahl etwaiger weiterer Vorstandsämter bzw. Vorstandsmitglieder
    i) Ernennung von Ehrenmitgliedern
    j) Beschlussfassungen über eingereichte Anträge
§10 - Einberufung der Mitgliederversammlung
  1. Im ersten Quartal eines jeden Jahres soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer mindestens zweiwöchigen Frist schriftlich einberufen. Die Einberufung erfolgt durch
    a) Veröffentlichung auf der Homepage (Informativ: www.svsteinkuhl.de)
    b) Handzettel
    c) Aushang im Schaukasten
    Die Tagesordnung schlägt der Vorstand vor.
  3. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Tage vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen, worauf der Versammlungsleiter zu Beginn der Mitgliederversammlung über die beantragte Ergänzung abstimmen lässt.
  4. Zur Aufnahme dieses Antrages in die Tagesordnung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
    Anträge auf Satzungsänderungen sowie Anträge zur Abwahl des Vorstandes sind dem Vorstand schriftlich einzureichen. Sie müssen in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigt werden, ansonsten sind sie unzulässig.
§11 - Außerordentliche Mitgliederversammlung
  1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
  2. Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
  3. Die außerordentliche Mitgliederversammlung muss dann innerhalb eines Monats stattfinden.
  4. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
§12 - Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandmitglied anwesend, so bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
    Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung zu wählen ist.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten immer als ungültige Stimmen und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer Betracht. Entscheidend sind nur Ja- und Nein-Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    Für die Wahl der Mitglieder des Vorstandes bedarf es der qualifizierten Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, findet ein zweiter Wahlgang statt, in dem die einfache Mehrheit ausreicht.
    Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
    Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden, wobei hierzu die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.
  4. Die Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein erschienenes stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.
  5. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann, wenn ein berechtigtes Interesse des Vereins vorliegt, Gäste zulassen.
  6. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut zu protokollieren. Das Protokoll wird vor der nächsten Versammlung zur Einsicht gegeben.
    Sofern nicht innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich per Übergabe-Einschreiben an den geschäftsführenden Vorstand Einspruch erhoben wird, gilt dies als endgültig genehmigt.
§13 - Der Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus folgenden Personen:
    1. Vorsitzender
    1. Geschäftsführer
    1. Kassierer
  2. Der erweiterte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
    2. Vorsitzender
    2. Geschäftsführer
    2. Kassierer
    sowie die etwaigen weiteren, von der Mitgliederversammlung gewählten Beisitzer.
    Dem erweiterten Vorstand gehören ferner die gewählten Vertreter (oder deren Stellvertreter) der Abteilungen an.
  3. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.
§14 - Zuständigkeit des Vorstandes
  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung Tagesordnung
    b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
    c) ordnungsgemäße Buchführung, Verwaltung des Vereinsvermögens, Erstellung der Jahresberichte
    d) Beschlüsse über die Aufnahme von Mitgliedern, der Beschluss muss einstimmig erfolgen
    e) Geschäftsführung des Vereins
    f) Verpflichtung oder Entlassung von Übungsleitern
    g) Gründung oder Auflösung von Abteilungen
  2. Abhebungen vom Bankkonto können nur durch den Vorstand in Verbindung mit dem ersten Kassierer erfolgen.
    Der 1. Vorsitzende oder der 1. Geschäftsführer genehmigt die vom 1. Kassierer zu bezahlenden Rechnungen.
  3. Dem ersten Kassierer obliegt die
    a) ordnungsgemäße Führung der Kassenbücher
    b) Einnahme der Beiträge
    c) Begleichung der genehmigten Ausgaben
    d) die Auskunftserteilung dem erweiterten Vorstand innerhalb einer Vorstandssitzung
    e) die Auskunftserteilung gegenüber den Kassenprüfern
§15 - Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand während seiner Amtszeit aus, so wählt der verbliebene Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen den sogleich beim Amtsgericht anzumeldenden kommissarischen Nachfolger.
  3. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
  4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet automatisch auch das Amt eines Vorstandmitglieds.
§16 - Sitzung und Beschlüsse des Vorstandes
  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Geschäftsführer, einberufen und geleitet wird. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung kann schriftlich oder mündlich erfolgen.
  2. Die Vorstandssitzung wird nach Bedarf, sonst alle zwei Monate, einberufen.
  3. Die Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn nachfolgende Punkte a) und b) zutreffen:
    a) mindestens 2 Mitglieder des Vorstandes anwesend sind
    Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    b) mindestens 30 % der Mitglieder des erweiterten Vorstandes anwesend sind
    Der erweiterte Vorstand kann Beschlüsse des Vorstandes vollständig aufheben. Zur Aufhebung eines Vorstandsbeschlusses ist die Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des erweiterten Vorstands erforderlich.
  4. Über die Vorstandssitzungen ist ein Beschlussprotokoll zu führen.
§17 - Der Ältestenrat
  1. Der Ältestenrat besteht aus mindestens drei, nicht dem Vorstand angehörenden Mitgliedern, die aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden wählen.
  2. Seine Aufgabe besteht in der Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb des Vereins.
  3. Ein Vereinsausschluss gemäß § 4 Absatz 4 dieser Satzung kann nur unter Zustimmung des Ältestenrates erfolgen.
    Das Recht des Vorstandes gemäß § 4 Absatz 5 dieser Satzung zu einem erneuten Vereinsausschluss ohne Zustimmung des Ältestenrates bleibt hiervon unberührt.
§18 - Abteilungen des Vereins
  1. Der Verein besteht aus mehreren Abteilungen, über deren Gründung und Auflösung der Vorstand beschließt.
  2. Den Abteilungen ist es freigestellt, sich zur Erleichterung des Sportbetriebes eigene Geschäftsordnungen zu geben. Diese dürfen dieser Satzung jedoch nicht widersprechen. Die Geschäftsordnungen sind dem Vorstand vorzulegen.
  3. Jede Abteilung wählt einen Abteilungsleiter und einen Vertreter, deren Rechte und Pflichten sich nach dieser Satzung und ggfs. nach der Geschäftsordnung der Abteilung richten.
§19 - Der Kassenprüfer
  1. Es sind mindestens zwei Kassenprüfer von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren zu wählen. Diese haben die Aufgabe, die Kassenbücher mindestens zweimal jährlich, nach Möglichkeit per 30. Juni und 31. Dezember, zu prüfen. Das Ergebnis ist dem erweiterten Vorstand in der nächsten Vorstandssitzung mitzuteilen.
  2. Die Kassenprüfung soll spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein.
  3. Den Kassenprüfem sind zur Prüfung sämtliche Unterlagen des Vereins, Rechnungen, Bankauszüge und dergleichen zur Verfügung zu stellen.

Sonstige Regelungen

§20 - Vergütung der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
  1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes besagt.
  2. Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und/oder Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
  3. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
  4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
  5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
§21 - Vereinsordnung
  1. Die Mitgliederversammlung beschließt über nachfolgende Ordnungen:
    a) Beitragsordnung
  2. Soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt, ist der Vorstand ermächtigt, durch Beschluss weitere Ordnungen zu erlassen.
    Die Abteilungen können bzw. werden auf Verlangen des Vorstandes Abteilungsordnungen beschließen; die Jugendversammlung beschließt eine Jugendordnung. Abteilungsordnungen und die Jugendordnung bedürfen der Genehmigung des Gesamt-vorstandes.
    Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
§22 - Haftung des Vereins
  1. Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 720,00 € oder einem im § 31a BGB festgeschriebenen, höheren Betrag im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
§23 - Beiträge, Spenden
  1. Die Beiträge aller Mitglieder über 18 Jahre fließen in die Vereinskasse. Die Beiträge der Jugendlichen unter 18 Jahre fließen in die Jugendkasse.
  2. Zweckgebundene oder abteilungsgebundene Spenden und Zuschüsse gehen über die Hauptkasse und werden an die betreffenden Abteilungen weitergeleitet. Über die Verwendung beschließt die Abteilung allein. Die zweckentsprechende Verwendung ist nachzuweisen. Zuwendungen im obigen Sinne für die Jugendabteilung fließen dieser direkt zu.
§24 - Auflösung des Vereins
  1. Die Auflösung des Vereins oder die Fusionkann nur in einer Mitgliederversammlung, zu der schriftlich eingeladen werden muss, mit einer Mehrheit von 9/10-tel der erschienenen Mitgliedern beschlossen werden.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Vorstandsmitglieder, gemeinsam, vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt gemäß § 2 Absatz 5 dieser Satzung an einen eingetragenen, steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke und zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
    Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  4. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden, steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§25 - Gültigkeit dieser Satzung
  1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 11.12.2017 beschlossen.
  2. Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
  3. Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

Beitragsordnung

Die aktuelle Beitragsordnung kann beim Vorstand oder Probetraining erfragt werden.

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